Wohngeld

Erstantrag für Wohngeld online beantragen

Ab sofort gibt es den Erstantrag auf Mietzuschuss auch digital. Mit dem digitalen Antrag k?nnen Sie alle Eingaben online machen und Ihre Nachweise direkt hochladen. Hilfetexte liefern dabei Erkl?rungen zu den erforderlichen Eingaben. Der digitale Antrag ist übersichtlich gestaltet und leicht zu verstehen. Damit wollen wir Ihnen die Antragstellung m?glichst schnell und bequem von Zuhause aus erm?glichen.

Weitere Informationen sowie den Antrag selbst finden Sie im 

Was ist Wohngeld?

Wohngeld ist eine finanzielle Hilfe des Staates, um Bürgerinnen und Bürgern mit einem niedrigeren Einkommen dauerhaft ein angemessenes und familiengerechtes Wohnen zu erm?glichen.

Wohngeld gibt es als Mietzuschuss für Personen, die Mieter einer Wohnung/eines Zimmers sind, oder als Lastenzuschuss für Personen, die Eigentum an selbstgenutztem Wohnraum haben. Voraussetzung für den Miet- und Lastenzuschuss ist, dass der Wohnrauminhaber den Wohnraum bewohnt und die Miete oder Belastung dafür aufbringt.

Wohngeld-Beh?rde

Neues Rathaus
24534 Neumünster ? Gro?flecken 59
1. Obergeschoss, Nordflügel
Telefax 04321 942 25 25
E-Mail

?ffnungszeiten 
Dienstag und Donnerstag08:30 bis 12:00 Uhr
Donnerstag14:30 bis 17:30 Uhr
Sie ben?tigen eine Auskunft?
Rufen Sie uns an:
 
Montag, Mittwoch, Freitag09:00 bis 12:00 Uhr
Montag, Dienstag, Mittwoch14:00 bis 15:00 Uhr

Antragsberechtigung und Leistungsvoraussetzungen

Ob und in welcher H?he Sie Wohngeld in Anspruch nehmen k?nnen, h?ngt von drei Faktoren ab:

  • der Zahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder
  • der H?he des Gesamteinkommens
  • der H?he der bis zu bestimmten H?chstbetr?gen zu berücksichtigenden Miete bzw. Belastung

Wohngeld k?nnen Sie nur erhalten, wenn Sie einen Antrag (siehe unter "Antr?ge, Formulare, Hinweise,...) stellen und die Voraussetzungen nachweisen.

Vom Wohngeld ausgeschlossen sind Personen, die eine so genannte Transferleistung erhalten sowie die Mitglieder ihrer Bedarfsgemeinschaft. Deren angemessene Unterkunftskosten werden im Rahmen der jeweiligen Transferleistung berücksichtigt, so dass sich der Ausschluss vom Wohngeld nicht nachteilig auswirkt.

Beispiele für Transferleistungen:

  • Arbeitslosengeld II und Sozialgeld nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II),
  • Zuschüsse nach § 22 Abs. 7 des Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II),
  • übergangsgeld in H?he des Betrages des Arbeitslosengeld II nach § 21 Abs.4 Satz 1 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch (SGB VI),
  • Verletztengeld in H?he des Betrages des Arbeitslosengeld II nach § 47 Abs. 2 des Siebten Buches Sozialgesetzbuch (SGB VII),
  • Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem Zw?lften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII),
  • Leistungen der erg?nzenden Hilfe zum Lebensunterhalt oder andere Hilfen in einer station?ren Einrichtung, die den Lebensunterhalt umfassen nach dem Bundesversorgungsgesetz (BVG) oder einem Gesetz, dass dieses für anwendbar erkl?rt,
  • Leistungen in besonderen F?llen und Grundleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz,
  • Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII) in Haushalten, zu denen ausschlie?lich Empf?nger dieser Leistungen geh?ren.

Antragsformulare für Wohngeld erhalten Sie

  • in der Wohngeldstelle (Neues Rathaus, 1. Etage, Nordflügel)
  • oder zum Herunterladen unter "Antr?ge, Formulare, Hinweise und Erl?uterungen" (s.unten)

Einen Antrag auf Wohngeld k?nnen Sie in der Wohngeldstelle beim Fachdienst Soziale Hilfen, Abteilung Eingliederungshilfe, Wohngeld, BAf?G stellen. 

Beantragen Sie das Wohngeld rechtzeitig, da es nur vom Beginn des Monats an gew?hrt werden kann, in dem der Antrag bei der Wohngeldstelle eingeht. 
Selbstverst?ndlich k?nnen Sie den Antrag gerne per Post zusenden. Eine Antragstellung per E-Mail ist allerdings nicht m?glich.

Ihre Ansprechpartner/-innen

Abteilungsleitung
N.N.
Telefon 04321 942 2355

Buchstaben A - Gn
Frau Mehrens
Zimmer 1.82
Telefon 04321 942 2722
E-Mail

Buchstaben Go - La
Herr Lerch
Zimmer 1.81
Telefon 04321 942 2266
E-Mail

Buchstaben Lb - Schma
Frau Hansen
Zimmer 1.89
Telefon 04321 942 2263
E-Mail

Buchstaben Schmb - Z
Herr Scheer
Zimmer 1.85
Telefon 04321 942 2390
E-Mail

Bildung und Teilhabe
Frau D?rfer
Jobcenter, Friedrichstra?e
Telefon 04321 55 86 411
E-Mail

Was z?hlt alles zum Einkommen?
Zum Einkommen z?hlen fast alle steuerfreien und steuerpflichtigen Einnahmen aller zum Haushalt geh?renden Personen, unabh?ngig davon ob es sich dabei um regelm??ige oder einmalige Einnahmen handelt.

Beispiele:

  • Geh?lter, L?hne, Weihnachts- und Urlaubsgeld, Abfindungen usw.
  • geldwerte Leistungen
  • steuerfreie Zuschl?ge für Sonntags-, Nacht- und Feiertagsarbeit
  • Einkommen aus geringfügigen Besch?ftigungen (z. B. Minijobs, Nebent?tigkeiten)
  • Einkommen aus selbstst?ndiger T?tigkeit
  • Einkommen aus Vermietung und Verpachtung
  • Einkünfte aus Kapitalverm?gen (z. B. Zinsen)
  • Krankengeld, Unterhaltsgeld, Mutterschaftsgeld
  • Arbeitslosengeld, Kurzarbeitergeld, Schlechtwettergeld
  • Versorgungsbezüge, Renten, Pensionen
  • Einkünfte aus Unterhaltszahlungen
  • Leistungen nach Unterhaltsvorschussgesetz
  • Leistungen nach BAf?G, Ausbildungsbeihilfe

Sind finanzielle Belastungen absetzbar?

Für einige der finanziellen Belastungen besteht bei der Wohngeldberechnung die M?glichkeit der Absetzung. Absetzbar sind zum Beispiel:

  • Werbungskosten über 1.000,- Euro. Dazu muss eine Erwerbst?tigkeit vorliegen, d.h. der Antragsteller muss einer T?tigkeit nachgehen, mit der er Einkommen (siehe auch oben) erzielt.
  • Kinderbetreuungskosten für eigene Kinder unter 14 Jahren, soweit diese Aufwendungen steuerrechtlich wie Werbungskosten oder Betriebsausgaben von den Einnahmen aus Erwerbst?tigkeit abgesetzt werden k?nnen. Hier k?nnen 2/3 der Kinderbetreuungskosten, maximal 4.000,- Euro pro Jahr, in Abzug gebracht werden.
  • private Kranken- oder Altersvorsorge
  • zu leistende Unterhaltszahlungen

Nachweise hierzu müssen vorgelegt werden.

Was ist zu tun, wenn sich das Einkommen ?ndert?

Wenn sich im laufenden Bewilligungszeitraum das Gesamteinkommen der zum Haushalt geh?renden Personen um mehr als 15 Prozent verringert, k?nnen Sie den Antrag stellen, das Wohngeld zu erh?hen.

Wenn sich das Einkommen der Haushaltsmitglieder um mehr als 15 Prozent erh?ht, muss das Wohngeld neu berechnet werden. Entscheidend ist dabei die Ver?nderung des Bruttoeinkommens. Diese Einkommenserh?hungen müssen der Wohngeldstelle umgehend mitgeteilt werden.

Teilen Sie der Wohngeldstelle auch die Antragstellung oder den Erhalt von Transferleistungen (z.B. Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung,
Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz) unverzüglich mit. Der Wohngeldbescheid wird dann unwirksam. Zu Unrecht erhaltenes Wohngeld ist zurückzuzahlen.

Was geh?rt zur Miete?

Zur Miete im Sinne des Wohngeldgesetzes geh?ren neben der eigentlichen Kaltmiete auch Betriebskosten wie

  • Kosten des Wasserverbrauchs
  • Kosten der Abwasser- und Müllbeseitigung
  • Kosten der Treppenbeleuchtung.

Diese Kosten k?nnen der Miete auch dann zugerechnet werden, wenn sie auf Grund des Mietvertrages oder einer anderen Vereinbarung nicht an den Vermieter, sondern direkt an Dritten (z. B. Gemeinde oder SWN) bezahlt werden.

Nicht zur Miete geh?ren:

  • Betriebskosten für zentrale Heizungs- und Warmwasserversorgungsanlage, für zentrale Brennstoffversorgungsanlagen sowie die vergleichbaren Kosten für die gewerbliche Lieferung von W?rme (z.B. Fernheizung)
  • Vergütungen für die überlassung von M?beln
  • Zuschl?ge für die Nutzung von Wohnraum zu anderen als zu Wohnzwecken (z. B. gewerbliche Nutzung)
  • anteilige Miete für Wohnraum, der an Dritte gegen Entgelt (Untervermietung) oder unentgeltlich zum Gebrauch überlassen ist und es sich nicht um eine Wohn- und Wirtschaftsgemeinschaft handelt

Was passiert bei Umzug in eine andere Wohnung?

Wenn Sie umziehen, verlieren Sie für die bisherige Wohnung den Anspruch auf Wohngeld, wenn das letzte zu berücksichtigende Haushaltsmitglied aus dieser Wohnung auszieht. Stellen Sie unbedingt sofort einen neuen Antrag für die neue Wohnung.

Dies gilt auch, wenn Sie innerhalb des Hauses in eine andere Wohnung oder innerhalb des Heimes in ein anderes Zimmer umziehen!

Welche Mitteilungspflichten bestehen?

Sie sind gesetzlich verpflichtet, der Wohngeldstelle ?nderungen in den Verh?ltnissen, die für die Leistung erheblich sind, unverzüglich mitzuteilen auch, wenn ein Wohngeldbescheid noch nicht erlassen ist.

Bitte beachten Sie hierzu unbedingt die Hinweise auf dem Bewilligungsbescheid.

Verst??e gegen diese Mitteilungspflichten sowie unrichtige bzw. unterlassene Angaben im Antragsverfahren, die den Anspruch auf Wohngeld mindern würden, k?nnen als Ordnungswidrigkeit bzw. als Straftat geahndet
werden.

Rechtsgrundlagen für die Wohngeld-Bewilligung


Wo finden Sie weitere Informationen zum Wohngeld?

Das Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein informiert Sie auf seiner Homepage.

Beantwortet wird u.a. "Warum werden überhaupt Daten erhoben?", "Was macht die Wohngeldbeh?rde mit den Daten?" und "Wie werden Missbrauchsf?lle vermieden?".

Beantragen Sie das Wohngeld rechtzeitig, da es nur vom Beginn des Monats an gew?hrt werden kann, in dem der Antrag bei der Wohngeldstelle eingeht.
Beantworten Sie die Fragen in den jeweiligen Formularen bitte sorgf?ltig und vollst?ndig. Zu bestimmten Angaben im Wohngeldantrag sind Unterlagen oder Nachweise erforderlich. Fügen Sie diese bitte dem Antrag bei.
Best?tigen Sie die im Antrag gemachten Angaben mit Ihrer Unterschrift.

Selbstverst?ndlich k?nnen Sie den Antrag auch per Post zusenden.
Eine Antragstellung per E-Mail ist nicht m?glich!