Freiwilliges soziales Jahr (FSJ)

... in Einrichtungen der Stadt Neumünster

Die Stadt Neumünster bietet insgesamt zehn Pl?tze für ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) im Bereich der Kindertagesst?tten und der Fr?belschule sowie einen Platz FSJ Politik im Kinder- und Jugendbüro an.

Aktuelle Ausschreibungen

Im Moment werden keine Bewerbungen entgegen genommen.

    Interesse?

    Ansprechpartnerin für das freiwillige soziale Jahr ausschlie?lich für die oben angegebenen Einrichtungen der Stadt Neumünster ist:

    Manuela Merz
    Fachdienst Zentrale Verwaltung und Personal
    Abteilung Personal
    Gro?flecken 59
    24534 Neumünster
    (Neues Rathaus, 3. Etage, Südflügel, Zimmer 3.09)
    Telefon 04321  942  2442
    E-Mail

     

    Adressen weiterer Tr?ger in Schleswig-Holstein k?nnen beim Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren des Landes Schleswig-Holstein, Postfach 1121, 24100 Kiel, Telefon 0431 9880, erfragt werden.

    A wie Altersgrenze
    Teilnehmen am Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) k?nnen Jugendliche, die die Vollzeitschulpflicht erfüllt, aber noch nicht das 27. Lebensjahr vollendet haben.
    B wie Bewerbung
    Interessiert? Dann richte Deine Bewerbung bis zum 31.03. eines Jahres mit Lebenslauf und einer Kopie des letzten Zeugnisses an die Stadt Neumünster:
    Zentrale Verwaltung und Personal
    Abteilung Personal
    Gro?flecken 59
    24534 Neumünster
    B wie Bewerbungsfristen
    Die Vergabe der zur Verfügung stehenden Pl?tze erfolgt in Zusammenarbeit mit den Fachdiensten Frühkindliche Bildung sowie Schule, Jugend, Kultur und Sport im April/ Mai eines Jahres.
    D wie Dauer
    Das Freiwillige Soziale Jahr wird bis zur Dauer von zw?lf zusammenh?ngenden Mo-naten geleistet. Die Einstellung erfolgt in der Regel zwischen dem 01.08. und 01.09. eines Jahres (abh?ngig von den Schulferien bzw. den Schlie?zeiten der Einrichtungen). Das FSJ endet dann am 31.07. des Folgejahres.
    E wie Einsatzzeiten
    Diese richten sich nach den Arbeitszeiten in den Kindertagesst?tten, der Schule bzw. des Kinder- und Jugendbüros. Die Arbeitszeit betr?gt zurzeit 39 Stunden w?chentlich. Bei Jugendlichen unter 18 Jahren gelten die Jugendarbeitsschutzbestimmungen. Die Seminarzeiten gelten als Arbeitszeit.
    F wie Fahrtkosten
    Im ?ffentlichen Personennahverkehr erhalten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des FSJ dieselben Erm??igungen wie Schüler, Studenten und Auszubildende. Die Stadt Neumünster zahlt den Teilnehmerinnen und den Teilnehmern monatlich eine Fahrkostenpauschale in H?he von 50,00 €.
    K wie Kostenerstattung
    Die Tr?ger, bei denen die Jugendlichen ihr FSJ ableisten, dürfen nach dem ?Gesetz zur F?rderung von Jugendfreiwilligendiensten -JFDG“ nur Unterkunft, Verpflegung, Arbeitskleidung und ein angemessenes Taschengeld zur Verfügung stellen. Die Stadt Neumünster zahlt monatlich das gesetzlich vorgesehene Taschengeld, ein Verpflegungsgeld für die Mittagsverpflegung, erforderliche Fahrtkosten bis zur H?he
    ?ffentlicher Verkehrsmittel (Schülermonatskarte) und übernimmt au?erdem die vollen Sozialversicherungsbeitr?ge (Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung).
    K wie Krankenversicherung
    W?hrend der Dauer des FSJ sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der gesetzlichen Krankenversicherung als eigenst?ndige Mitglieder versichert.
    O wie Orte des praktischen Einsatzes
    Die Stadt Neumünster bietet insgesamt elf FSJ-Einsatzstellen an und zwar neun Stellen in verschiedenen Kindertagesst?tten, einen Platz in der Fr?belschule und einen Platz im Kinder- und Jugendbüro.
    P wie p?dagogische Betreuung
    Die p?dagogische Begleitung umfasst die fachliche Anleitung und die individuelle Betreuung der Freiwilligen durch eine p?dagogische Fachkraft der Stadt Neumünster und die Seminararbeit (siehe S wie Seminar).
    S wie Seminar
    Der Gesetzgeber schreibt für das FSJ im Inland ein Einführungs-, ein Zwischen-, und ein Abschlussseminar mit einer Mindestdauer von je fünf Tagen vor. Die Gesamtdauer der Seminare betr?gt bezogen auf eine zw?lfmonatige Teilnahme am FSJ 25 Seminartage. (§ 5 Abs. 2 JFDG)
    S wie Sozialversicherungsbeitr?ge
    Teilnehmerinnen und Teilnehmer am FSJ werden rechtlich ann?hernd so behandelt wie Besch?ftigte oder Auszubildende, d.h. sie sind w?hrend ihrer freiwilligen Dienstzeit in der gesetzlichen Renten-, Unfall-, Kranken-, und Arbeitslosenversicherung abgesichert. Die abzuführenden Beitr?ge werden von der Stadt Neumünster gezahlt.Obwohl die für die Versicherungspflicht in der Renten-, Pflege- und Krankenversicherung ma?gebliche Geringfügigkeitsgrenze mit dem Taschengeld, das die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten, unterschritten werden kann, schreibt der Gesetzgeber eine Versicherungspflicht vor. Als Berechnungsgrundlage dienen Taschengeld plus Wert der Sachbezüge (Verpflegung).
    T wie Taschengeld
    Das Taschengeld, das die Freiwilligen für ihren Dienst erhalten k?nnen, soll nach dem ?Gesetz zur F?rderung von Jugendfreiwilligendiensten“ ?angemessen“ sein.Dabei ist im Gesetz lediglich die H?chstgrenze für ein Taschengeld festgelegt. Sie richtet sich nach der in der Rentenversicherung der Arbeiter und Angestellten geltenden Beitragsbemessungsgrenze. H?chstgrenze sind sechs Prozent dieses Betrages. Die Beitragsbemessungsgrenze ist im Jahr 2018 auf 6.500 Euro (West) monatlich festgesetzt worden.Das Taschengeld, das die Tr?ger zahlen, darf diese H?chstgrenze nicht überschreiten und bleibt in der Regel darunter.Die Stadt Neumünster zahlt ein Taschengeld i.H.v. 175,00 € monatlich.
    U wie Urlaub
    Der Erholungsurlaub richtet sich nach dem Bundesurlaubsgesetz. Für Jugendliche unter 18 Jahren sind die Regelungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes entsprechend anzuwenden.
    V wie Vereinbarung
    Die Stadt Neumünster und die Freiwillige oder der Freiwillige schlie?en vor Beginn des freiwilligen Dienstes eine schriftliche Vereinbarung ab. Sie muss enthalten:

    • Vor- und Familienname, Geburtsdatum und Anschrift der Freiwilligen oder des Freiwilligen,
    • die Bezeichnung des Tr?gers des freiwilligen Dienstes,
    • die Angabe des Zeitraumes, für den die Freiwillige oder der Freiwillige sich zum freiwilligen Dienst verpflichtet hat, sowie Regelungen zur vorzeitigen Beendigung des Dienstes,
    • die Erkl?rung, dass die Bestimmungen dieses Gesetzes w?hrend der Durchführung des freiwilligen Dienstes beachtet werden,
    • die Geld- und Sachleistungen für Unterkunft, Verpflegung, Arbeitskleidung und Taschengeld,
    • die Angabe der Urlaubstage ( § 11 JFDG)

    Darüber hinaus sollten geregelt sein:

    • t?gliche Arbeitszeit,
    • Einsatzstelle,
    • Teilnahmepflicht und Freistellung hinsichtlich der begleitenden Ma?nahmen,
    • Ausstellung von Bescheinigungen und Erteilung eines Zeugnisses,
    • Verschwiegenheitspflicht der Freiwilligen oder des Freiwilligen.

    V wie Verpflegung
    Die Stadt Neumünster zahlt zus?tzlich ein Verpflegungsgeld in H?he von derzeit 75,00 Euro monatlich für die Mittagsverpflegung.
    W wie Waisenrente
    Die Waisenrente (Halb- und Vollwaisenrente) wird für die Dauer der Teilnahme am FSJ weitergezahlt. ( § 9 JFDG)
    Z wie Zeugnis
    Bei Beendigung des freiwilligen Dienstes kann die Freiwillige oder der Freiwillige vom Tr?ger ein schriftliches Zeugnis über Art und Dauer des freiwilligen Dienstes fordern. Das Zeugnis ist auf Verlangen auf die Leistungen und die Führung w?hrend der Dienstzeit zu erstrecken. In das Zeugnis sind berufsqualifizierende Merkmale des freiwilligen Dienstes aufzunehmen. (§ 11 (4) JFDG).