Verkehrsberuhigung

?Mit Ma?nahmen zur Verkehrsberuhigung soll eine Verringerung der negativen Wirkungen des Automobilverkehrs erreicht werden. Wesentliche negative Auswirkungen des Verkehrs sind einerseits das hohe Verkehrsaufkommen und die damit verbundenen Umweltbelastungen sowie andererseits relativ hohe Fahrgeschwindigkeiten. Neben den Umweltbelastungen durch L?rm und Abgase ist die Verkehrssicherheit von besonderer Bedeutung.“

So lauten die einführenden Worte des Konzeptes zur fl?chenhaften Verkehrsberuhigung in Neumünster, das bereits 1992 vom damaligen Magistrat der Stadt Neumünster beschlossen wurde.

Damals bestanden bereits 16 Tempo 30-Zonen. Mit der Ausweisung von Tempo 30-Zonen wurde das Ziel verfolgt, eine Bündelung des Kfz-Verkehrs auf einem Vorrangstra?ennetz mit Tempo 50, dem sogenannten Stra?engrundnetz, zu erreichen. Dadurch sollte in den Wohngebieten eine Reduzierung des Durchgangsverkehrs, eine Senkung des Geschwindigkeitsniveaus, eine Erh?hung der Verkehrssicherheit und eine Absenkung der Verkehrsemissionen erreicht werden, um die Wohnqualit?t zu verbessern.

Auf Grundlage des Konzeptes zur fl?chenhaften Verkehrsberuhigung wurden in den Folgejahren weitere Tempo 30-Zonen ausgewiesen, so dass inzwischen eine fl?chendeckende Verkehrsberuhigung umgesetzt werden konnte.

Darüber hinaus wurde insbesondere in den vergangenen Jahren an neuralgischen Punkten auch im Stra?engrundnetz, d.h. im Bereich von Schulen, Kindertagesst?tten und Seniorenheimen, zur Erh?hung der Verkehrssicherheit für Fu?g?nger und Radfahrer die zul?ssige H?chstgeschwindigkeit auf 30 km/h herabgesetzt. Im Gegensatz zu den Tempo 30-Zonen, die mehrere Stra?enzüge umfassen, handelt es sich hier nur um kurze Abschnitte eines Stra?enzuges.