Terminvereinbarung per E-Mail

Die Führerscheinstelle bietet wieder eine Vereinbarung von Terminen an.
Dies ist per E-Mail an fuehrerscheinstelle@neumuenster.de m?glich.

 

Führerscheinstelle

Pl?ner Stra?e 27 ? 24534 Neumünster
City-Parkhaus, Ecke Rudolf-Wei?mann-Stra?e
1. Obergeschoss
Telefax 04321 942 2346
E-Mail

Sprechzeiten 
Montag bis Freitag08:00 bis 12:00 Uhr
Mittwochgeschlossen
Donnerstag14:30 bis 17:30 Uhr

Leiter der Arbeitsgruppe Führerscheinstelle, Kfz-Zulassung;
Taxi-Aufsicht

Herr Lenz
Zimmer 204 (2. Etage)
Telefon 04321 942 2733

Führerscheinangelegenheiten; Fahrschul- und Fahrlehrerangelegenheiten; Personenbef?rderung

Buchstaben A – F
Frau Wittmaack
Telefon 04321 942 2443
Zimmer 102 (1. Etage)

Buchstaben  G – K
Frau Steenfatt
Telefon 04321 942 2777
Zimmer 103 (1. Etage)

Buchstaben L - R und St
Frau Weissenbach
Telefon 04321 942 2256
Zimmer 104 (1. Etage)

Buchstaben S - Z
Frau Dogan
Telefon 04321 942 2134
Zimmer 105 (1. Etage)

überprüfungen der Kraftfahrer-Eignung, Fahrtenbuchanordnungen, Linienverkehr, Gelegenheitsverkehr mit Bussen

Frau H?ger
Zimmer 107 (1. Etage)
Telefon 04321 942 2851

Frau Rodenbeck
Zimmer 107 (1. Etage)
Telefon 04321 942 2734

Herr Stolz
Zimmer 106 (1. Etage)
Telefon 04321 942 2061

Wer braucht einen Grundqualifikationsnachweis und einen Weiterbildungsnachweis?

Alle Fahrerinnen und Fahrer, die ihre Fahrerlaubnis

  • C1, C1E, C oder CE (LKW>3,5 t zGG und deren Kombinationen) oder
  • D1, D1E, D oder DE (Busse mit mehr als 8 Fahrgastpl?tzen) 

gewerblich nutzen wollen (dies bezieht sich auch auf Fahrten im Werkverkehr). 

Ab wann braucht man einen Grundqualifikationsnachweis?
Alle Busfahrerinnen und Busfahrer, die ihre Fahrerlaubnis nach dem 9. September 2008 erworben und alle Lkw-Fahrerinnen und Lkw-Fahrer, die ihre Fahrerlaubnis nach dem 9. September 2009 erworben haben, müssen einen Grundqualifikationsnachweis vorlegen. 

Wie erh?lt man den Grundqualifikationsnachweis? 

  • Durch einen erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zum ?Berufskraftfahrer/-in“ oder zur ?Fachkraft im Fahrbetrieb“ oder in einem Ausbildungsberuf mit vergleichbaren Fertigkeiten.
  • durch eine erfolgreiche Grundqualifikationsprüfung vor der Industrie- und Handelskammer oder
  • durch eine erfolgreiche beschleunigte Grundqualifikationsprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.

Wie erfolgt die Weiterbildung?
Durch Teilnahme an einer Weiterbildungsschulung bei entsprechenden Ausbildungseinrichtungen. 

Wie lange dauert die Weiterbildungsschulung?
Die Weiterbildungsschulung umfasst 35 Stunden à 60 Minuten. Sie kann zusammenh?ngend absolviert werden oder in bis zu fünf Teilen über einen l?ngeren Zeitraum (bis zu fünf Jahren) verteilt werden. 

Wie oft ist die Weiterbildungsschulung zu wiederholen?
Alle fünf Jahre ist ein neuer Schulungsnachweis vorzulegen. 

Gibt es eine Prüfung zu der Weiterbildungsschulung?
Es erfolgt keine Prüfung zur Weiterbildung. Der Schulungsnachweis ist ausreichend und der Führerscheinstelle ist vorzulegen. 

Wie wird die Qualifikation dokumentiert?
Durch Eintragung der Schlüsselnummer ?95. Kraftfahrer, der Inhaber eines Bef?higungsnachweises ist und die Bef?higungspflicht gem?? Artikel 3 bis zum ...... erfüllt“ in den Führerschein wird die Qualifikation für fünf Jahre nachgewiesen. Danach ist eine neue Schulungsbescheinigung vorzulegen; der Führerschein ist dann zu erneuern. 

Weitere Informationen erhalten Sie beim Bundesamt für Güterverkehr - www.bag.bund.de.

Die Umstellung der bisherigen Fahrerlaubnisklassen ist freiwillig. Die alten Rechte aus der bisherigen Fahrerlaubnis bleiben grunds?tzlich erhalten und werden bei der Umstellung in die neuen Fahrerlaubnisklassen entsprechend berücksichtigt. Einschr?nkungen ergeben sich bei bestimmten Klassen ab Vollendung des 50. Lebensjahres.

  • Hinweise für Inhaber der Klasse 2

Inhaber der Fahrerlaubnisklasse 2, die bis zum 31.12.1949 geboren wurden, mussten ihren Führerschein bis zum 31.12.2000 umstellen, da vom 01.01.2001 an die Berechtigung zum Führen von Fahrzeugen der Klasse 2 erloschen ist.
Für Fahrerlaubnisinhaber der Klasse 2, die ab dem 01.01.1950 geboren wurden, erlischt die Berechtigung zum Führen von Fahrzeugen der Klasse 2 mit Vollendung des 50. Lebensjahres.
Ist die Fahrerlaubnis erloschen, dürfen keine Fahrzeuge der Klasse 2 mehr geführt werden!
Die Fahrerlaubnisse der Klasse 2 (jetzt Klasse C, CE) werden im Zuge der Umstellung auf 5 Jahre befristet. Die Verl?ngerung ist jeweils abh?ngig von einer ?rztlichen Untersuchung und überprüfung der Sehleistung durch einen Augenarzt.
Die Verl?ngerung sollte ca. 6 Wochen vor Ablauf der Gültigkeit beantragt werden.

  • Hinweise für Inhaber der Klasse 3

Inhaber der Fahrerlaubnisklasse 3 erhalten bei der Umstellung neben der Fahrerlaubnis der Klassen B, BE auch die Klassen C1 und C1E ohne Befristung und ohne die Notwendigkeit regelm??iger ?rztlicher Kontrolluntersuchungen. Mit dieser Fahrerlaubnis dürfen Fahrzeuge bis 7,5 t zul?ssiges Gesamtgewicht (zG) und Züge bis 12 t (zG) geführt werden.
Soll der volle Umfang der bisherigen Klasse 3 (Züge über 12 t bis max. 18,5 t) erhalten bleiben, muss dies bei der Umstellung gesondert beantragt werden. Hierbei wird die Klasse CE 79 erteilt, die bis zur Vollendung des 50. Lebensjahres befristet wird. Für die Verl?ngerung gelten die gleichen Voraussetzungen wie für die Verl?ngerung der Klasse 2.
Mit dem alten Führerschein der Klasse 3 dürfen ab Vollendung des 50. Lebensjahres keine in die Klasse CE fallenden Fahrzeugkombinationen/Züge mehr geführt werden!
In der Land- und Forstwirtschaft t?tige Personen k?nnen au?erdem die Klasse T beantragen.
Die Gebühr für die Umstellung der Fahrerlaubnis (ohne Verl?ngerung) betr?gt 24 Euro.
Die Gültigkeit der Führerscheine ist auf 15 Jahre befristet.

Die Fahrerlaubnis der Klassen A, AM, B, BE, L und T wird unbefristet erteilt.

Die Fahrerlaubnis der Klassen C1, C1E, C, CE, CE79, D, D1, DE, D1E wird nur befristet erteilt.

Die Verl?ngerung dieser Klassen wird auf Antrag des Inhabers jeweils um die entsprechenden Zeitr?ume verl?ngert:

  • Klassen C1, C1E, CE79: für fünf Jahre gültig
  • Klassen C, CE: für fünf Jahre gültig
  • Klassen D, D1, DE, D1E: für fünf Jahre gültig

Für die Verl?ngerung der Fahrerlaubnis der entsprechenden Klasse sind folgende Anlagen erforderlich:

  • Führerschein im Original
  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Meldebest?tigung
  • ein biometrisches Passfoto (mindestens 35x45 mm)
  • ?rztliches Gutachten vom Arbeits- oder Betriebsmediziner
  • augen?rztliches Gutachten vom Augenarzt oder Arbeits- der Betriebsmediziner
  • Gebühr bei Verl?ngerung der Klassen C/CE: 42,60 Euro

Für die Verl?ngerung der Klassen D, D1, DE, und D1E sind zus?tzlich zu den oben genannten folgende Anlagen vorzulegen:

  • Führungszeugnis (Beantragung erfolgt durch die Führerscheinstelle)
  • Leistungstest von einem Arbeits- oder Betriebsmediziner oder einer Begutachtungsstelle für Fahreignung (für Verl?ngerung über das 50. Lebensjahr hinaus und/oder bei Ablauf der Klassen)
  • Gebühr bei Verl?ngerung der Klassen D, D1, DE und D1E: 55,60 Euro

Die Verl?ngerung sollte ca. 4 bis 6 Wochen vor Ablauf der Gültigkeit beantragt werden.

Falls Sie die Fahrerlaubnis nicht verl?ngern lassen m?chten, brauchen Sie Ihren bisherigen Führerschein nicht umzuschreiben. Die Erlaubnis zum Führen von Fahrzeugen der abgelaufenen Klasse ist dann entfallen.

Ihnen ist Ihr Führerschein gestohlen worden oder Sie haben ihn verloren?

Wir raten in solchen F?llen, ca. vier Wochen zu warten, bevor Sie bei Ihrer Fahrerlaubnisbeh?rde einen Ersatzführerschein beantragen, da die Erfahrung gezeigt hat, dass sich der Führerschein oftmals wieder anfindet.

Natürlich dürfen Sie in der Zwischenzeit trotzdem Auto fahren. Die Polizei wei?, dass wir Ihnen eine Wartefrist einr?umen und die Herstellung des Ersatzführerscheines einige Zeit beansprucht. Im Falle einer Verkehrskontrolle kann die Polizei im Zweifel Ihre Führerscheindaten bei der ausstellenden Beh?rde erfragen.

Für die Ausstellung eines Ersatzführerscheines sind folgende Anlagen erforderlich:

  • gültiger Personalausweis, Reisepass mit Meldebest?tigung oder Heirats- oder Geburtsurkunde
  • ein biometrisches Passfoto (mindestens 35x45 mm)
  • Gebühr 40 Euro

Was tun, wenn sich der Familienname ge?ndert hat?

Sie haben geheiratet und Ihr Führerschein ist ausgestellt auf Ihren Geburtsnamen
Da der Führerschein kein Ausweisdokument ist und Ihr Geburtsname aus dem Personalausweis ersichtlich ist, k?nnen Sie mit Ihrem "alten" Führerschein weiterfahren.
Sie sollten jedoch daran denken, den Personalausweis immer bei sich zu haben.

Sie haben wieder geheiratet und Ihr Führerschein ist auf Ihren vorherigen Ehenamen ausgestellt
Da in diesem Fall aus Ihrem Personalausweis nur Ihr Geburtsname und Ihr jetziger neuer Familienname ersichtlich sind und keine Verbindung mehr zum vorherigen Ehenamen besteht, müssen Sie sich einen neuen Führerschein ausstellen lassen.

Sie haben wieder Ihren Geburtsnamen angenommen und Ihr Führerschein ist auf Ihren Ehenamen ausgestellt
Da hier aus Ihrem Personalausweis nur Ihr Geburtsname ersichtlich ist und keine Verbindung mehr zum Ehenamen besteht, sollten Sie sich einen neuen Führerschein ausstellen lassen.

Folgende Unterlagen sind bei Antragstellung vorzulegen:

  • Führerschein im Original
  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Meldebest?tigung (falls der Ausweis noch nicht auf Ihren neuen Namen ge?ndert ist, ben?tigen wir auch die Urkunde über die Namens?nderung)
  • 1 biometrisches Passfoto (mind. 35 x 45 mm)
  • Gebühr: 40 Euro

Wenn Ihnen die Fahrerlaubnis aufgrund einer Straftat (z. B. Trunkenheit im Verkehr) durch ein Gericht oder aufgrund von Verkehrsauff?lligkeiten oder ?hnlichem durch die Fahrerlaubnisbeh?rde rechtskr?ftig entzogen wurde, müssen Sie vor Erteilung der Fahrerlaubnis einen Antrag auf Neuerteilung stellen. Falls eine Sperrfrist für die Erteilung verh?ngt wurde, k?nnen Sie diesen Antrag frühestens sechs Monate vor Ablauf der Sperrfrist bei der für Sie zust?ndigen Fahrerlaubnisbeh?rde einreichen.

Folgende Unterlagen sind bei Antragstellung vorzulegen:

  • gültiger Personalausweis oder Pass mit Meldebest?tigung
  • 1 biometrisches Lichtbild neuen Datums (mind. 35x45 mm)

zus?tzlich für die Klassen A, A1, A2, B, BE, AM, L, T

  • eine Sehtestbescheinigung
  • ein Nachweis über "Erste Hilfe"

zus?tzlich für die Klassen C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D, DE

  • ein augen?rztliches Gutachten über das Sehverm?gen
  • ein ?rztliches Gutachten:
    Bei den Klassen D, DE, D1 und D1E ist zus?tzlich ein Leistungstest von einem Arbeits- und Betriebsmediziner oder einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung vorzulegen.
  • ein Nachweis über "Erste Hilfe"
  • Gebühr: 172,10 Euro

Allgemeine Hinweise
Wenn die Fahrerlaubnis wegen Bet?ubungsmittelkonsums, Erreichen von acht Punkten oder Trunkenheit im Verkehr (mit 1,6 Promille oder mehr) entzogen wurde, muss grunds?tzlich vor Neuerteilung ein positives Gutachten einer medizinisch-psychologischen Untersuchungsstelle vorgelegt werden (die Abwicklung dieser Untersuchung wird durch uns im Rahmen der Antragstellung koordiniert).

Auch wenn Sie innerhalb der vergangenen 15 Jahre mehrmals wegen einer Sache aufgefallen sind (z. B. mindestens zwei Trunkenheitsfahrten unabh?ngig von der erreichten Promillezahl), ist eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) erforderlich.

Unabh?ngig von den oben genannten Voraussetzungen, k?nnen auch andere F?lle eine MPU rechtfertigen.

Bei speziellen Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Fahrerlaubnisbeh?rde, da gerade in diesem Bereich die Bedingungen sehr unterschiedlich sein k?nnen und sich nach dem Einzelfall richten!

Bitte beachten
Sollte Ihnen die Fahrerlaubnis l?nger als zehn Jahre entzogen sein, ist das Ablegen einer theoretischen und praktischen Prüfung erforderlich.

Die von den Dienststellen der Bundeswehr, des Bundesgrenzschutzes und der Polizei erteilten Fahrerlaubnisse berechtigen nur zum Führen von Dienstfahrzeugen.
Wenn man also von der Dienstfahrerlaubnis auch zivil Gebrauch machen m?chte, muss diese umgeschrieben werden.

Für die Umschreibung der dienstlich erteilten Fahrerlaubnis sind folgende Anlagen erforderlich:

  • Dienstfahrerlaubnis im Original
  • ziviler Führerschein im Original (falls vorhanden)
  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Meldebest?tigung
  • ein biometrisches Passfoto (mindestens 35 x 45 mm)
  • Gebühr für Kartenführerschein: 42,60 Euro

Fahrerlaubnisklassen, die einer Befristung unterliegen, werden l?ngstens für die Dauer der Gültigkeit in der Dienstfahrerlaubnis erteilt.

Hinweis
Die Klassen der Dienstfahrerlaubnis dürfen erst zivil gefahren werden, wenn die zivile Fahrerlaubnis erteilt wurde. Die Antragstellung allein reicht dafür noch nicht aus!

Was muss ich beachten, wenn ich im Ausland fahren m?chte?

Fahrten innerhalb der Europ?ischen Union
Es genügt, im Besitz der nationalen Fahrerlaubnis zu sein. Hierbei wird jedoch aufgrund h?ufig im Ausland auftretender Probleme mit den "alten" Führerscheinen empfohlen, im Besitz des EU-Kartenführerscheins zu sein.

Fahrten im nichteurop?ischen Ausland
Es wird grunds?tzlich der Besitz des internationalen Führerscheins empfohlen, da einige Staaten auf den internationalen Führerschein bestehen.

Ob der Besitz eines internationalen Führerscheins erforderlich ist, k?nnen Sie z. B. beim ADAC oder der Botschaft des entsprechenden Landes erfragen.

Für die Ausstellung des internationalen Führerscheins müssen Sie im Besitz eines EU-Kartenführerscheins sein. Internationale Führerscheine werden für befristete Aufenthalte in einem Land, welches nicht zur EU geh?rt, ben?tigt. Der internationale Führerschein ist nur eine übersetzung des nationalen EU-Kartenführerscheins und daher auch nur in Verbindung mit diesem gültig.

Die Gültigkeit betr?gt bei internationalen Führerscheinen nach dem internationalen Abkommen über Kraftfahrzeugverkehr vom 24. April 1926: ein Jahr; bei internationalen Führerscheinen über den Stra?enverkehr vom 8. November 1968: drei Jahre.
Bitte teilen Sie uns bei Antragstellung mit, welche Variante Sie ben?tigen. 

Für die Erteilung des internationalen Führerscheins sind folgende Anlagen erforderlich:

  • EU-Kartenführerschein im Original
  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Meldebest?tigung
  • ein biometrisches Passfoto (mindestens 35 x 45 mm)
  • Gebühr: 16 Euro

Wenn Sie noch nicht im Besitz des Kartenführerscheins sein sollten, ben?tigen Sie zus?tzlich:

  • ein weiteres biometrisches Passfoto (mindestens 35 x 45 mm)
  • Gebühr: 24 Euro

Wir empfehlen Ihnen, sp?testens ca. vier bis sechs Wochen vor Abreise den internationalen Führerschein zu beantragen.

Was tun, wenn Sie im Besitz einer ausl?ndischen Fahrerlaubnis sind?
Sie besitzen eine ausl?ndische Fahrerlaubnis aus einem Mitgliedsstaat der Europ?ischen Union?
Sie müssen Ihre ausl?ndische Fahrerlaubnis nicht umtauschen, sondern k?nnen mit ihr problemlos in Deutschland fahren. Ausl?ndische Fahrerlaubnisklassen unterliegen den hier geltenden Befristungen.

Falls Sie den Führerschein trotzdem in eine deutsche Fahrerlaubnis tauschen m?chten, sind folgende Anlagen erforderlich:

  • Führerschein im Original (ggf. mit übersetzung)
  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Meldebest?tigung
  • ein biometrisches Passfoto (mindestens 35 x 45 mm)
  • Gebühr: 35 Euro

Sie besitzen eine ausl?ndische Fahrerlaubnis aus einem Land, welches nicht zur Europ?ischen Union geh?rt, zu dem aber ein Abkommen besteht?
Sie dürfen seit Begründung des ordentlichen Wohnsitzes in Deutschland nur ein halbes Jahr mit Ihrer ausl?ndischen Fahrerlaubnis fahren.
Für den Umtausch sind folgende Anlagen erforderlich:

  • Führerschein im Original
  • übersetzung der ausl?ndischen Fahrerlaubnis
  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Meldebest?tigung
  • ein biometrisches Passfoto (mindestens 35 x 45 mm)
  • Gebühr: 35 Euro

Zu welchen Staaten ein Abkommen für das prüfungsfreie Umschreiben besteht, k?nnen Sie bei Ihrer Fahrerlaubnisbeh?rde erfragen.

Sie besitzen eine ausl?ndische Fahrerlaubnis aus einem Land, das nicht zur Europ?ischen Union geh?rt und zu dem auch kein Abkommen besteht?
Sie dürfen seit Begründung des ordentlichen Wohnsitzes in Deutschland nur ein halbes Jahr mit Ihrer ausl?ndischen Fahrerlaubnis fahren.
Für den Umtausch sind folgende Anlagen erforderlich:

  • Führerschein im Original
  • übersetzung der ausl?ndischen Fahrerlaubnis
  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Meldebest?tigung
  • ein biometrisches Passfoto (mindestens 35 x 45 mm)
  • Zeugnis oder Gutachten über das Sehverm?gen/augen?rztliches Gutachten
  • ggf. ?rztliches Gutachten
  • Bescheinigung über ?Erste Hilfe“
  • Gebühr: 42,60 Euro
  • nach Antragstellung Ablegen einer theoretischen Prüfung (ohne Pflichtstunden)
  • nach Antragstellung Ablegen einer praktischen Prüfung (ohne Pflichtstunden)

Bei dieser Art des Umtausches k?nnen Sie den Antrag bei der Fahrerlaubnisbeh?rde oder direkt bei einer Fahrschule stellen.
Bei allen Umtauscharten gilt, dass der deutsche Führerschein nur gegen Abgabe der ausl?ndischen Fahrerlaubnis ausgeh?ndigt werden darf.
Durch den Umtausch der ausl?ndischen in eine deutsche Fahrerlaubnis, verliert die ausl?ndische Fahrerlaubnis ihre Gültigkeit!

Merkblatt für Inhaber ...

Eine übersicht der Fahrerlaubnisklassen finden Sie aktuell auf der Homepage des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Erteilung oder Verl?ngerung der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbef?rderung
(Personenbef?rderungsschein)

Wer ein Taxi, einen Mietwagen, einen Krankenkraftwagen oder einen Personenkraftwagen im Linienverkehr oder bei gewerbsm??igen Ausflugsfahrten oder Ferienziel-Reisen führt, braucht eine zus?tzliche Erlaubnis der Fahrerlaubnisbeh?rde, wenn in diesen Fahrzeugen Fahrg?ste bef?rdert werden (Erlaubnis zur Fahrgastbef?rderung).

Für die erstmalige Erteilung der Erlaubnis zur Fahrgastbef?rderung sind folgende Anlagen erforderlich:

  • Antragsgebühr für die Erteilung der Erlaubnis (55,60 Euro)
  • Führungszeugnis (wird von uns beantragt)
  • Verkehrszentralregisterauszug (wird von uns beim Kraftfahrt-Bundesamt beantragt)
  • EU-Kartenführerschein (falls noch nicht vorhanden, für 24 Euro zu beantragen)
  • ?rztliches Gutachten vom Arbeits- oder Betriebsmediziner
  • Augen?rztliches Gutachten vom Augenarzt (kein Sehtest!)
  • Leistungstest von einem Arbeits- oder Betriebsmediziner oder einer Begutachtungsstelle für Fahreignung
  • Ortskenntnisprüfung
  • Gebühr: 57 Euro

Für die Verl?ngerung der Erlaubnis zur Fahrgastbef?rderung sind folgende Anlagen erforderlich:

  • Antragsgebühr für die Verl?ngerung der Erlaubnis (51 Euro)
  • Führungszeugnis (wird von uns beantragt)
  • Verkehrszentralregisterauszug (wird von uns beim Kraftfahrt-Bundesamt beantragt)
  • EU-Kartenführerschein
  • ?rztliches Gutachten vom Arbeits- oder Betriebsmediziner
  • Augen?rztliches Gutachten vom Augenarzt
  • Leistungstest von einem Arbeits- oder Betriebsmediziner oder einer Begutachtungsstelle für Fahreignung (ab Vollendung des 60. Lebensjahres oder wenn die Verl?ngerung über das 60. Lebensjahr hinausgeht)

Bitte beachten
Die Verl?ngerung der Erlaubnis zur Fahrgastbef?rderung erfolgt für die Dauer von nicht mehr als fünf Jahren. Die Verl?ngerung sollte etwa vier bis sechs Wochen vor Ablauf der Gültigkeit beantragt werden. Ist die Erlaubnis zur Fahrgastbef?rderung bereits abgelaufen, ist eine Verl?ngerung nicht mehr m?glich. In diesem Fall sind die Antragsunterlagen wie bei der erstmaligen Erteilung vorzulegen.

Erteilung einer Fahrlehr-Erlaubnis
?ffnen Sie bitte das nachstehende Formular, wenn Sie einen Antrag auf Erteilung einer Fahrlehr-Erlaubnis bzw. einen Antrag auf Erweiterung / Umschreibung einer Fahrlehr-Erlaubnis stellen m?chten.

Erteilung einer Fahrschul- / Zweigstellenerlaubnis
Sie ben?tigen eine Fahrschulerlaubnis, wenn Sie als selbst?ndiger Fahrlehrer Fahrschüler ausbilden oder durch von Ihnen besch?ftigte Fahrlehrer ausbilden lassen.

Wer Personen ausbildet, die eine Erlaubnis zum Führen von Kraftfahrzeugen erwerben wollen (Fahrschüler/innen), bedarf der Fahrlehrerlaubnis. Die Fahrlehrerlaubnis wird auf Antrag in der Klasse BE und zus?tzlich in den Klassen A, CE und DE erteilt.

Von der Fahrlehrerlaubnis darf nur zusammen mit der Fahrschulerlaubnis oder im Rahmen eines Besch?ftigungs- oder Ausbildungsverh?ltnisses mit der Inhaberin/dem Inhaber einer Fahrschule Gebrauch gemacht werden. Die Fahrlehrerprüfung wird von einem eigens eingerichteten Prüfungsausschuss abgenommen.

Voraussetzungen
Das Fahrlehrerrecht ist bundesweit einheitlich geregelt. Die Voraussetzungen für die Ausübung des Fahrlehrerberufs regelt das Fahrlehrergesetz. Ausgebildet und geprüft wird nach einer bundesweit geltenden Ausbildungs- und Prüfungsordnung auf der Grundlage dieses Gesetzes. Die Fahrlehrerlaubnis wird erteilt, wenn die Bewerberin/der Bewerber

  • mindestens 22 Jahre alt ist,
  • geistig, k?rperlich und fachlich geeignet ist und keine Tatsachen vorliegen, die ihn für den Fahrlehrerberuf als unzuverl?ssig erscheinen lassen,
  • mindestens eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Lehrberuf nach abgeschlossener Hauptschulbildung oder eine gleichwertige Vorbildung besitzt,
  • die Fahrerlaubnis der Klassen A, BE und CE und, sofern die Fahrlehrerlaubnis der Klasse DE erteilt werden soll, die Fahrerlaubnis der Klasse DE besitzt (eine Fahrerlaubnis auf Probe reicht nicht aus),
  • über eine ausreichende Fahrpraxis auf Kraftfahrzeugen der Klasse verfügt, für die die Fahrlehrerlaubnis erteilt werden soll (Es genügt, wenn die Bewerberin/der Bewerber um die Fahrlehrerlaubnis der Klassen BE und DE über eine ausreichende Fahrpraxis auf Kraftfahrzeugen der Klasse B und D verfügt.),
  • innerhalb der letzten drei Jahre zur Fahrlehrerin/zum Fahrlehrer ausgebildet worden ist und
  • die fachliche Eignung in einer Prüfung nachgewiesen hat.

Verfahrensablauf

  • Die Ausbildung zur Fahrlehrerin bzw. zum Fahrlehrer kann nur in einer der bundesweit anerkannten Fahrlehrer-Ausbildungsst?tten erfolgen. Dabei ist nicht nur die theoretische Ausbildung, sondern auch ein Praktikum in einer Ausbildungs-Fahrschule vorgeschrieben.
  • Die Ausbildung ist eine Stufen-Ausbildung. In der Grundstufe wird zun?chst die Fahrlehrerlaubnis der Klasse BE erworben. Hierfür ist ein zweiphasiges Antragsverfahren erforderlich. Darauf aufbauend k?nnen die Fahrlehrerlaubnisse der Klassen A, CE und DE erworben werden.
  • Damit die Fahrlehreranw?rterin/der Fahrlehreranw?rter in der Ausbildungsfahrschule die in der amtlich anerkannten Ausbildungsst?tte erworbenen Kenntnisse auch anwenden kann, wird ihr/ihm, wenn sie/er die fahrpraktische Prüfung und die Fachkundeprüfung jeweils mit Erfolg abgelegt hat, eine befristete Fahrlehrerlaubnis mit beschr?nkten Ausbildungsrechten erteilt.
  • Die befristete Fahrlehrerlaubnis erlischt entweder mit Erteilung der unbefristeten Fahrlehrerlaubnis oder nach dreimaliger erfolgloser Lehrprobe im theoretischen oder im fahrpraktischen Unterricht oder nach Ablauf von zwei Jahren ab Erteilung. 

Welche Unterlagen brauche ich?
Zur Erlangung der Fahrlehrerlaubnis ist bei der zust?ndigen Stelle ein schriftlicher Antrag mit Angabe der gewünschten Klasse zu stellen. Au?erdem sind dem Antrag beizufügen:

  • amtlicher Nachweis über Ort und Tag der Geburt,
  • Lebenslauf mit eigenh?ndiger Unterschrift,
  • ein ?rztliches Zeugnis über die geistige und k?rperliche Eignung. Die zust?ndige Stelle kann auch die Vorlage eines fach?rztlichen Zeugnisses oder das Gutachten einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung über die geistige und k?rperliche Eignung verlangen.
  • Eine beglaubigte Kopie Ihres Führerschein/des Kartenführerscheins (es kann auch der Originalführerschein zur Einsichtnahme vorgelegt werden),
  • Unterlagen über die Fahrpraxis,
  • Nachweis über eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Lehrberuf nach mindestens abgeschlossener Hauptschulbildung oder eine gleichwertige Vorbildung,
  • Anmeldebest?tigung einer amtlich anerkannten Fahrlehrerausbildungsst?tte nebst Bescheinigung über den dortigen Ausbildungsbeginn,
  • Führungszeugnis (Beleg-Art O) zur Vorlage bei der Beh?rde und
  • eine Bescheinigung der amtlich anerkannten Fahrlehrerausbildungsst?tte über die Dauer der durchgeführten Ausbildung.


Kosten & Gebühren
Die Gebühren werden nach der Gebührenordnung für Ma?nahmen im Stra?enverkehr (GebOSt) festgesetzt. N?here Informationen hierzu erteilt die zust?ndige Stelle.

Was sollte ich noch wissen?
Bei Bewerberinnen/Bewerbern, die bereits im ?ffentlichen Dienst (Bundeswehr, Polizei) eine Fahrlehrerlaubnis erworben haben und eine zivile Fahrlehrerlaubnis anstreben, entf?llt die Ablegung der Fahrlehrerprüfung. Diese Bewerberinnen bzw. Bewerber müssen neben den genannten Unterlagen einen Nachweis über den Besitz der Dienstfahrlehrerlaubnis (zum Beispiel beglaubigte Kopie des Fahrlehrerscheins) dem Antrag beifügen.

An wen kann ich mich wenden?
An die Fahrerlaubnisbeh?rde (s. "Ihre Ansprechpartner")

Rechtsgrundlagen:

  • Fahrlehrergesetz (FahrlG)
  • Durchführungsverordnung zum Fahrlehrergesetz (DV-FahrlG)
  • Prüfungsordnung für Fahrlehrer (FahrlPrüfO)
  • Gebührenordnung für Ma?nahmen im Stra?enverkehr (GebOSt)

Zu wenig praktische Fahrerfahrung im realen Stra?enverkehr ist eine der Hauptunfallursachen bei Fahranf?ngern. Ziel des begleitenden Fahrens ab 17 (BF17) ist deshalb, Fahranf?nger so viel praktische Fahrerfahrung wie m?glich mit einem erfahrenen Begleiter sammeln zu lassen, bevor mit 18 Jahren das Alleinfahren beginnt.

Die Führerscheinausbildung in der Fahrschule kann mit 16 ? Jahren begonnen werden. Mit 17 erfolgen die Prüfungen in Theorie und Praxis.

Voraussetzungen für Bewerber

  • ordentlicher Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland
  • Zustimmung der Erziehungsberechtigten


Voraussetzungen für Begleitpersonen

  • das 30. Lebensjahr ist vollendet
  • Besitz der Fahrerlaubnisklasse B seit mindestens fünf Jahren
  • Zum Zeitpunkt der Antragstellung ist nicht mehr als 1 Punkt im Verkehrszentralregister eingetragen.


Welche Unterlagen brauche ich?

  • gültigen Personalausweis oder Reisepass
  • gegebenenfalls Meldebest?tigung
  • aktuelles Lichtbild: biometrisches Lichtbild
  • Nachweis über die Teilnahme an einer Schulung in "Erster Hilfe"
  • Sehtestbescheinigung
  • Antragsformular für die Teilnahme am begleiteten Fahren ab 17
  • Antragsformular für jede Begleitperson
  • Einwilligungserkl?rung der Erziehungsberechtigten


Hinweise

Eine Meldebescheinigung ist nur erforderlich, wenn ein Pass eingereicht wird.

Kosten & Gebühren

Die Fahrerlaubnisbeh?rde erhebt Gebühren nach der Gebührenordnung für Ma?nahmen im Stra?enverkehr (GebOSt).

Hinweise

Bei einer Begleitperson wird zurzeit eine Gebühr in H?he von 64,40 Euro erhoben, bei weiteren Begleitpersonen werden je Begleiter 13,30 Euro zus?tzlich erhoben.

Was sollte ich noch wissen?

  • Zum 18. Geburtstag braucht der Kartenführerschein nicht eigens beantragt zu werden. Dies übernimmt die Führerscheinstelle. Sobald ein Fahranf?nger 18 Jahre alt ist, kann er seinen Kartenführerschein bei der Führerscheinstelle abholen. Es muss lediglich die bisher gültige Prüfungsbescheinigung vorgelegt werden.
          
  • Die Prüfungsbescheinigung ist bis zu drei Monate nach dem 18. Geburtstag  gültig, danach ist sie abgelaufen. Ab dem Alter von 18 Jahren darf auch ohne Begleitung gefahren werden. Wird die Prüfungsbescheinigung w?hrend der Dreimonatsfrist nicht gegen den Kartenführerschein umgetauscht, besitzt der Jugendliche anschlie?end keinen gültigen Führerschein mehr. Wer dann ohne Kartenführerschein Auto f?hrt, begeht eine Ordnungswidrigkeit.

>> Anlage zum Fahrerlaubnisantrag "Begleitetes Fahren ab 17", für den Fall, dass nachtr?glich Begleitpersonen eingetragen werden sollen.

Was in anderen St?dten noch diskutiert wird, ist in der Stadt Neumünster schon seit Jahren geübte Praxis: Die kostenlose SWN-Busjahresfahrkarte bei freiwilliger Abgabe des Führerscheines.  

?ltere Mitbürger k?nnen vom 70. Lebensjahr an freiwillig entscheiden, ihren Führerschein in der Führerscheinstelle der Stadtverwaltung Neumünster abzugeben. Wer den Führerschein aus Altersgründen abgibt, erh?lt direkt in der Führerscheinstelle eine SWN-Busjahresfahrkarte ausgeh?ndigt. Diese berechtigt zum kostenlosen Benutzen der SWN-Busse in der  Zone 1 (gesamtes Stadtgebiet) für zw?lf Monate.

Fahrtenschreiberkarten

Für bestimmte Kraftfahrzeuge, die vom 1. Mai 2006 an erstmals in den Verkehr gebracht wurden, ist die Verwendung eines digitalen Kontrollger?ts vorgeschrieben.
Betroffen sind Fahrzeuge, die 

  • zur Güterbef?rderung dienen und deren zul?ssiges Gesamtgewicht, einschlie?lich Anh?nger oder Sattelanh?nger, 3,5 Tonnen übersteigt sowie
  • Fahrzeuge, die zur Personenbef?rderung dienen und die nach ihrer Bauart und Ausstattung geeignet und dazu bestimmt sind, mehr als neun Personen - einschlie?lich der Fahrerin/des Fahrers - zu bef?rdern.

Das digitale Kontrollger?t zeichnet die Lenk- und Ruhezeiten auf, erschwert Manipulationen, die zu Lasten der allgemeinen Verkehrssicherheit gehen und erleichtert Kontrollen.
Die Fahrerkarte ersetzt die bisherige Tachoscheibe und speichert mindestens 28 Tage die Lenk- und Ruhezeiten. Danach werden die ?ltesten Daten überschrieben. Jede Fahrerin/jeder Fahrer darf nur über eine gültige Fahrerkarte verfügen. Dies wird überprüft (national: Zentrales Kontrollger?tkartenregister, international: TACHOnet).

Folgende Daten sind ablesbar: 

  • Name, Vorname, Geburtsdatum, Lichtbild und Unterschrift der Antragstellerin / des Antragstellers
  • Führerscheinnummer
  • Nationalit?t des ausstellenden Staates
  • Gültigkeitsdauer (von/bis)
  • Lenk- und Ruhezeiten (einschlie?lich Unterbrechung und ob die Fahrerin/der Fahrer alleine oder im Zweifahrerbetrieb gefahren ist)
  • Daten, die das Fahrzeug betreffen (Betriebszeiten, Datum, beh?rdliches Kennzeichen, Kilometerstand)
  • Ereignisse, Fehler und Kontrollen

Voraussetzungen
Die Antragstellerin/der Antragsteller soll ihren/einen Hauptwohnsitz in Deutschland haben beziehungsweise ein Besch?ftigungsverh?ltnis in Deutschland nachweisen. Die Fahrerkarte k?nnen nur Inhaberinnen/Inhaber einer gültigen Fahrerlaubnis in Form des Kartenführerscheins erhalten. Sollte noch kein Kartenführerschein vorliegen, muss dieser bei Antragstellung der Fahrerkarte gleichzeitig mit beantragt werden. Es muss wenigstens eine der folgenden Fahrerlaubnisklassen nachgewiesen werden: B, BE, C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D oder DE. 

Welche Unterlagen brauche ich?  

  • EU-Kartenführerschein (bei Inhaber einer deutschen Fahrerlaubnis) oder Nachweis über eine Fahrberechtigung, die in einem anderen EU-/EWR-Staat oder Drittland ausgestellt wurde (eventuell beglaubigte übersetzung)
  • Personalausweis oder Reisepass in Verbindung mit einer Meldebest?tigung
  • Lichtbild neuen Datums, vor hellem Hintergrund in Gr??e 35 x 45 mm, das den Antragsteller ohne Kopfbedeckung im Halbprofil zeigt.

Hinweise
Die Fahrerkarte muss pers?nlich beantragt werden (pers?nliches Erscheinen).
Bei Verl?ngerung einer Fahrerkarte ist zus?tzlich die ungültig werdende Fahrerkarte vorzulegen.
Bei Diebstahl oder Verlust einer Fahrerkarte sind Sie verpflichtet, unverzüglich eine Ersatzkarte zu beantragen. Zus?tzlich zu den o.g. Unterlagen ist bei Diebstahl eine Best?tigung über die bei der Polizei erstattete Anzeige, bei Verlust eine schriftliche Erkl?rung bei der Fahrerlaubnisbeh?rde erforderlich. Gebühren entstehen in gleicher H?he wie bei der Erstausstellung. 

Welche Fristen muss ich beachten?
Die Fahrerkarte ist fünf Jahre gültig.
Die Fahrerkarte kann frühestens sechs Monate vor Ablauf, mindestens jedoch 15 Werktage vor Ablauf der Gültigkeit, neu beantragt werden.

Hinweise
Die Bearbeitungszeit betr?gt ein bis zwei Wochen.

Gebühr
34 Euro (diese Gebühr entsteht sowohl für die Erstausstellung als auch für die Verl?ngerung einer Fahrerkarte).

Was sollte ich noch wissen?
Informationen zum Kontrollger?tekartenregister sowie zum digitalen EG-Kontrollger?t finden Sie auf den Internetseiten des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA).

An wen kann ich mich wenden?
Fachdienst Bürgerservice, ?ffentliche Sicherheit und Ordnung Abteilung Verkehrsaufsicht, Führerscheinstelle, Kfz-Zulassungsstelle, Pl?ner Stra?e 27 (1. Stock), 24534 Neumünster

Rechtsgrundlage

Unternehmenskarten (auch Unternehmerkarten) werden für Inhaber von Firmen oder Betrieben erstellt, deren Fahrpersonal Bef?rderungen durchführt, die unter die Verordnung (EWG) Nr. 3820/85 fallen oder die Lenk- und Ruhezeiten nach § 1 der Fahrpersonalverordnung (FPersV) einzuhalten haben.

Fahrer-, Werkstatt- und Unternehmenskarten werden auf Antrag erteilt.

Hinweise:

Die Unternehmenskarte muss pers?nlich von einem Vertreter des Unternehmens beantragt bzw. abgeholt werden (pers?nliches Erscheinen). Die Beantragung ist in der Regel auch per Fax (Fax-Nr. 04321/ 942-2346) m?glich.

Welche Unterlagen brauche ich?

  • Nachweis über die Gewerbeanmeldung
  • Nachweis des Namens des Inhabers oder des Vertretungsberechtigten (gegebenenfalls Vertretungsvollmacht)
  • bisherige Unternehmenskarte bei Erneuerungsantrag auf Grund von Besch?digung oder Fehlfunktion.


Welche Fristen muss ich beachten?

Die Unternehmenskarte ist 5 Jahre gültig.

Vor Ablauf der Gültigkeit ist rechtzeitig, frühestens 6 Monate vorher, ein Folgeantrag zu stellen.

Hinweise:

Die Bearbeitungszeit betr?gt 1 bis 2 Wochen.

Gebühr:

34 Euro (diese Gebühr entsteht sowohl für die Erstausstellung als auch für die Erneuerung der Unternehmenskarte).

An wen kann ich mich wenden?
Fachdienst  Bürgerservice, ?ffentliche Sicherheit und Ordnung
Abteilung Verkehrsaufsicht, Führerscheinstelle, Kfz-Zulassungsstelle
Pl?ner Stra?e 27 (1. Stock) ? 24534 Neumünster

Rechtsgrundlage

Antrag

Seit dem 1. Mai 2006 müssen Fahrzeuge statt mit einem Fahrtenschreiber mit einem digitalen Kontrollger?t (Fahrerkarte) ausgestattet werden.
Werkst?tten ben?tigen zum Einbau und zum Kalibrieren der digitalen Kontrollger?te eine Werkstattkarte.

Folgende Angaben muss die Werkstattkarte enthalten:

  • Name der Werkstatt
  • Anschrift der Werkstatt
  • Name/Vorname der Inhaberin/des Inhabers
  • Gültigkeitsdauer

Fahrer-, Werkstatt- und Unternehmenskarten werden auf Antrag erteilt.

Hinweise
Die Werkstattkarte muss pers?nlich von einem Vertreter des Unternehmens beantragt bzw. abgeholt werden (pers?nliches Erscheinen).
Die Beantragung ist in der Regel auch per Fax (04321 942 2346) m?glich.

Welche Unterlagen brauche ich?

  • Nachweis über die Gewerbeanmeldung
  • Aktuelle  Anerkennung oder Beauftragung der Werkstatt gem. § 57 b Stra?enverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StvZO)
  • Personalausweis oder Reisepass mit Meldebest?tigung des Antragstellers oder des Vertretungsberechtigten (gegebenenfalls Vertretungsvollmacht)
  • Personalausweis oder Reisepass mit Meldebest?tigung der verantwortlichen Fachkraft
  • Schulungsnachweis der verantwortlichen Fachkraft und
  • Nachweis über das bestehende Arbeitsverh?ltnis mit der verantwortlichen Fachkraft.

Welche Fristen muss ich beachten?
Die Bearbeitungszeit betr?gt ein bis zwei Wochen.

Gebühr
34Euro (diese Gebühr entsteht sowohl für die Erstausstellung als auch für die Erneuerung der Werkstattkarte).

An wen kann ich mich wenden?
Fachdienst  Bürgerservice, ?ffentliche Sicherheit und Ordnung
Abteilung Verkehrsaufsicht, Führerscheinstelle, Kfz-Zulassungsstelle
Pl?ner Stra?e  27 (1. Stock) ? 24534 Neumünster

Rechtsgrundlagen

Antrag