BAf?G

Leistungen nach dem Bundesausbildungsf?rderungsgesetz

Fachdienst Soziale Hilfen
Abteilung BAf?G
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Fabian Kiep
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Telefon 04321 942 2786
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Für eine pers?nliche Vorsprache vereinbaren Sie bitte telefonisch einen individuellen Termin mit der bzw. dem für Ihren Buchstaben zust?ndigen Mitarbeitenden.

Ein BAf?G-Antrag wird Ihnen auf Anfrage zugestellt. Ferner besteht die M?glichkeit, einen Online-Antrag über die Seite des Landes Schleswig-Holstein zu stellen:

Sie m?chten Ihre Unterlagen abgeben? Dann nutzen Sie bitte die Information des Bürgerbüros in den Rathausarkaden, den Hausbriefkasten des Neuen Rathauses oder versenden Ihre Unterlagen per Post.

H?ufig gestellte Fragen

Eine gute Ausbildung ist die Basis für den beruflichen Erfolg. Jede Ausbildung bringt aber auch finanzielle Belastungen mit sich. Ziel der Ausbildungsf?rderung ist es, jedem jungen Menschen die M?glichkeit zu geben, unabh?ngig von ihrer/seiner sozialen und wirtschaftlichen Situation eine Ausbildung zu absolvieren, die ihren/seinen F?higkeiten und Interessen entspricht. Eine qualifizierte Ausbildung soll nicht an fehlenden finanziellen Mitteln der/des Auszubildenden, ihrer/seiner Eltern oder ihres Ehepartners/seiner Ehepartnerin bzw. Lebensgef?hrtin/Lebensgef?hrten scheitern.

Ob die von Ihnen angestrebte Ausbildung nach dem BAf?G gef?rdert werden kann, ist im Wesentlichen von der Beantwortung folgender Fragen abh?ngig:

1. Ist Ihre Ausbildung f?rderungsf?hig?

2. Erfüllen Sie die pers?nlichen F?rderungsvoraussetzungen?

3. Ist der Ausbildungsbedarf durch Ihr eigenes Einkommen und Verm?gen sowie das Einkommen Ihres Ehepartners/Ihrer Ehepartnerin bzw. Lebensgef?hrtin/Lebensgef?hrten und Ihrer Eltern gedeckt?

Grunds?tzlich sind berufsqualifizierende schulische Ausbildungen wie zum Beispiel an Berufsfachschulen mit berufsqualifizierendem Abschluss f?rderungsf?hig.

Fach- und Fachoberschulklassen sind f?rderungsf?hig, sofern der Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzt.

Berufsfachschulklassen und Fachschulklassen, deren Besuch keine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzt, sind f?rderungsf?hig, wenn sie in einem mindestens zwei j?hrigem Bildungsgang einen berufsqualifizierenden Abschluss vermitteln.  

Des Weiteren kann für den Besuch von Abendhauptschulen, Berufsaufbauschulen, Abendrealschulen, Abendgymnasien, Berufsoberschulen, h?heren Fachschulen, Akademien und Hochschulen Ausbildungsf?rderung geleistet werden. 

Unter zus?tzlichen Voraussetzungen kann ggf. auch der Besuch von weiterführenden allgemeinbildenden Schulen und Berufsfachschulen, einschlie?lich der Klassen aller Formen der beruflichen Grundbildung ab Klasse 10 sowie von Fach- und Fachoberschulklassen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht voraussetzt, gef?rdert werden.

Ob diese Voraussetzungen vorliegen, kann das Amt für Ausbildungsf?rderung prüfen.

Um Ausbildungsf?rderung erhalten zu k?nnen, muss die Ausbildung in Vollzeit stattfinden.

Staatsangeh?rigkeit: Neben Deutschen k?nnen unter bestimmten Voraussetzungen auch EU-Bürgerinnen und –Bürger (etwa nach fünfj?hrigem Aufenthalt in Deutschland) und Menschen, welche in Deutschland als Flüchtling anerkannt sind oder eine Niederlassungserlaubnis besitzen, gef?rdert werden.

Eignung: Erforderlich sind Leistungen, die erwarten lassen, dass das angestrebte Ausbildungsziel auch tats?chlich erreicht wird. Dies wird in der Regel angenommen, solange die Auszubildenden die Ausbildungsst?tte besuchen oder an Praktika teilnehmen.

Alter: Grunds?tzlich k?nnen Auszubildende nur gef?rdert werden, wenn sie die Ausbildung, für die sie F?rderung beantragen, vor Vollendung des 30. Lebensjahres beginnen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Altersgrenze überschritten werden. Wenn die Auszubildenden zum Beispiel aus pers?nlichen oder famili?ren Gründen gehindert waren die Ausbildung vor der Vollendung des 30. Lebensjahres zu beginnen oder wenn die Auszubildenden die Zugangsvoraussetzung für die zu f?rdernde Ausbildung vorher erwerben mussten.

Die gesetzlichen Regelungen im BAf?G sind sehr vielschichtig. Daher ist es ratsam, sich bei Fragen frühzeitig an das zust?ndige Amt für Ausbildungsf?rderung zuwenden.

Ist der Ausbildungsbedarf durch Ihr eigenes Einkommen und Verm?gen sowie das Einkommen Ihres Ehepartners/Ihrer Ehepartnerin bzw. Lebensgef?hrtin/Lebensgef?hrten und Ihrer Eltern gedeckt?

Im Bundesausbildungsf?rderungsgesetz gibt es unterschiedliche Grundlagen um den pers?nlichen Bedarf zu ermitteln. Zum einen ist auf den Bedarf der/des Auszubildenden das Einkommen des Ehepartners/der Ehepartnerin oder Lebensgef?hrtin/Lebensgef?hrten sowie der Eltern anzurechnen. Zum anderen k?nnen pers?nliche Voraussetzungen erfüllt sein, aufgrund dessen der Bedarf der Schülerin/des Schülers elternunabh?ngig berechnet werden muss.

Eine elternunabh?ngige F?rderung kann geprüft werden:

  • wenn bei Beginn der Ausbildung das 30. Lebensjahr vollendet wurde
  • wenn die/der Auszubildende bei Beginn der Ausbildung nach Vollendung des 18. Lebensjahres mindestens fünf Jahre erwerbst?tig war
  • wenn die/der Auszubildende eine dreij?hrige berufsqualifizierende Ausbildung beendet hat und mindestens drei Jahre oder im Falle einer kürzeren Ausbildung entsprechend l?nger erwerbst?tig war

Sollten Sie aufgrund der oben aufgeführten Voraussetzung und der entsprechenden Zeit der Erwerbst?tigkeit elternunabh?ngig gef?rdert werden k?nnen, müssen Sie Nachweise über die Zeiten der Erwerbst?tigkeit erbringen, aus denen hervorgeht, dass Sie sich durch Ihr Einkommen unterhalten konnten. 

Des Weiteren kann eine Ausbildung elternunabh?ngig gef?rdert werden, wenn ein Abendgymnasium oder eine Berufsoberschule besucht wird.

Sollte der Bedarf an BAf?G abh?ngig von dem Einkommen des Ehepartners/der Ehepartnerin bzw. Lebensgef?hrtin/Lebensgef?hrten sowie der Eltern berechnet werden, ist das Einkommen entscheidend, welches zwei Jahre vor der Antragsstellung erwirtschaftet wurde. 

Für die Anrechnung des Einkommens der/des Auszubildenden sind die Einkommensverh?ltnisse im Bewilligungszeitraum ma?gebend. Auszubildende haben einen Einkommensfreibetrag in H?he von monatlich 450 Euro brutto. Bis zu dieser H?he führt das Einkommen der/des Auszubildenden nicht zu einer Minderung der BAf?G-Leistungen.

Ab welcher H?he das Einkommen des Ehepartners/der Ehepartnerin bzw. Lebensgef?hrtin/Lebensgef?hrten und der Eltern zu einer Minderung des Bedarfssatzes führen, l?sst sich pauschal nicht festhalten und muss in einer Berechnung unter Berücksichtigung vieler Aspekte durch das Amt für Ausbildungsf?rderung erfolgen.

Je nach pers?nlichen Voraussetzungen und Ausbildungsart kann die H?he des Bedarfssatzes für Schülerinnen/Schüler zwischen 231 Euro und 622 Euro monatlich liegen.

Zus?tzlich k?nnen unter weiteren Voraussetzungen ein Kranken- und Pflegeversicherungszuschlag sowie ein Kinderbetreuungszuschlag gew?hrt werden. Schüler-BAf?G muss nicht zurückgezahlt werden, es sei denn, es kommt zu überzahlungen wie zum Beispiel aufgrund von unentschuldigten Fehlzeiten oder Ausbildungsabbruch.

... und welche Unterlagen ben?tigen Sie?

Ein Anspruch auf Ausbildungsf?rderung besteht erst ab dem Monat der Antragstellung, so dass Sie den Antrag (Formblatt 1) sp?testens im Monat des Ausbildungsbeginnes stellen sollten. Auf Grund der Vielzahl von Antr?gen zum Schuljahresbeginn ist es sinnvoll, den Antrag mit den weiteren notwendigen Formbl?ttern zwei bis drei Monate vor Ausbildungsbeginn zu stellen.

Die Antragsformulare erhalten Sie beim Amt für Ausbildungsf?rderung oder über die Internetseite www.baf?g.de. Zudem haben Sie auch die M?glichkeit, Ihren Antrag k?nnen Sie auf der BAf?G-Online-Seite des Landes Schleswig-Holstein  stellen. Das Formblatt 2 der Antragsformulare darf bei Ausbildungsbeginn erst ab Schulantritt ausgefüllt werden, im Vorwege muss dem Antrag eine Kopie der Aufnahmemitteilung der Schule beigefügt werden.

Sollten Sie abh?ngig von dem Einkommen des Ehepartners/der Ehepartnerin bzw. Lebensgef?hrtin/Lebensgef?hrten und der Eltern gef?rdert werden, müssen diese jeweils das Formblatt 3 ausfüllen und Nachweise über die Einkünfte, wie oben genannt aus dem vorletzten Jahr vor der Antragstellung, erbringen. Diese Nachweise über das Einkommen k?nnen zum Beispiel sein: Steuerbescheide, elektronische Lohnsteuerbescheinigungen, Arbeitgeberbescheinigung, Gehaltsabrechnungen, Rentenbescheide oder Bescheide über den Bezug von Arbeitslosengeld I oder Arbeitslosengeld II.

Sollten noch Geschwister oder weitere Personen, denen Ihre Eltern zum Unterhalt verpflichtet sind vorhanden sein und haben diese das 15. Lebensjahr vollendet, sind entsprechend Nachweise über deren T?tigkeiten zu erbringen. 

Sollten Einkünfte vorhanden sein, so sind die Einkünfte aus dem Bewilligungszeitraum zu belegen, weiter sind Schulbescheinigungen oder Immatrikulationsbescheinigungen vorzulegen.

... bzw. welches Amt für Ausbildungsf?rderung ist für Sie zust?ndig?

Antr?ge auf Schüler-BAf?G sind in der Regel bei dem Amt für Ausbildungsf?rderung des Kreisgebietes oder der kreisfreien Stadt zu stellen, in dem die Eltern bzw. die Sorgeberechtigten der Antragstellerin/des Antragstellers wohnen. Wenn Ihre Eltern beide in Neumünster wohnen, ist das Amt für Ausbildungsf?rderung der Stadt Neumünster zust?ndig. Wenn Ihre Eltern in unterschiedlichen Kreisen oder kreisfreien St?dten wohnen, ist Ihr Wohnsitz für die ?rtliche Zust?ndigkeit entscheidend. 

Für Verheiratete ist ebenfalls der Wohnort der/des Auszubildenden ausschlaggebend.

Antr?ge zur F?rderung an Berufsoberschulen sind bei dem Amt für Ausbildungsf?rderung zu stellen, in dem die Schule ans?ssig ist.

Antr?ge für Studenten-BAf?G geh?ren in den Zust?ndigkeitsbereich der Studentenwerke, die in der Regel den entsprechenden Universit?ten bzw. Fachhochschulen angegliedert sind.

BAf?G-Antrag online stellen:

Das Land Schleswig-Holstein hat eine BAf?G-Online-Seite eingerichtet. Hier k?nnen Sie Ihren Antrag auf Leistungen nach dem Bundesausbildungsf?rderungsgesetz (BAf?G) online stellen!